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Erste gewinnt, Zweite verliert knapp

Spielbericht Erste Mannschaft:   Am Sonntagvormittag stand für uns bei etwas warmem, aber ansonsten bestem Fußballwetter das „kleine“ Derby gegen die Zweitvertretung von Turbine an. Mit breiter Brust und einem breiten Kader reisten wir zur Pfotenhauer Straße.   Der Plan war klar: 3 Punkte. Wir begannen ordentlich und erarbeiteten uns, wenn wir schnell und einfach spielten, mehr und mehr Chancen. Sowohl Schnips als auch Felix hatten mehrfach die Führung auf dem Fuß. Leider waren wir vor dem Tor nicht clever genug oder verpassten das Abspiel zum besser positionierten Nebenmann. Turbine versuchte mitzuhalten und hatte zu viel Platz im Zentrum. Tim hielt uns im Spiel, und nach einem starken Dribbling konnte Schnips nur durch ein Foul an der Strafraumgrenze gestoppt werden. Den fälligen Freistoß verwandelte Ben, wie gegen Trachenberge, erneut direkt. Danach ging es zur Halbzeit in die Kabinen.   Wir hatten uns für die zweite Halbzeit eine Steigerung vorgenommen, jedoch sollte es anders kommen. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung hatte Turbine zu viel Platz und kam nach einer Flanke zum Ausgleich. Nun mussten wir das Tempo erneut erhöhen. Aber wie schon in Halbzeit eins fehlten uns Geduld und Präzision, um Turbine so zu bespielen, wie wir es wollten und auch könnten. Nach weiteren vergebenen Möglichkeiten belohnte sich Felix mit einem Kopfballtor und stellte die Führung wieder her. Wer gedacht hatte, dass uns dieses Tor die nötige Ruhe und Sicherheit gab, irrt sich, denn prompt konterte Turbine erneut schnell, und so stand es 10 Minuten vor Ende 2:2. Nun war Moral und Leidenschaft gefragt. Ecki nutzte nach einem endlich wieder einfach gespielten Angriff seine Chance zum 2:3, und der ebenfalls eingewechselte Figo erhöhte mit dem Schlusspfiff auf den hart erkämpften 2:4 Auswärtssieg.   Fazit: Gerade die Zweitvertretungen sind schwer einzuschätzen und zu bespielen. Wir müssen uns weiterhin auf unser geradliniges Spiel konzentrieren, den Kampf annehmen und weiterhin als Einheit auf dem Feld agieren. Gerade bei einem so breiten Kader und einer gut gefüllten Bank sollte man die Zeit, die man auf dem Feld bekommt, nutzen. Als Einheit sind wir stark, aber in dieser Liga wird dir nichts geschenkt!   Spielbericht Zweite Mannschaft:   Am Samstag trafen wir zu ungewohnter Zeit, um 17:30 Uhr, im Weinbergstadion auf den Radebeuler BC3. Nach der letzten Woche war Wiedergutmachung angesagt.   Abgesehen von einer Bogenlampe von der Nummer 7, die an die Latte ging, und einem Schuss von Marc, der knapp am Tor vorbeiging, war in der ersten Halbzeit nicht viel los. Positiv ist zu vermerken, dass wir hinten gut standen, nicht viele Chancen zuließen und das Spiel im Griff hatten. Die zweite Halbzeit versprach mehr Spannung. Zu Beginn setzten die Eisernen sofort stark nach, doch Marc, Marcus und Sepp verpassten knapp. In der 53. Minute kam es dann zu einem Aussetzer. Kupfe spielte einen harmlosen Ball nach hinten und bemerkte dir Nummer 7 des Gegners nicht, der den Ball bekam und zum 1:0 traf – ärgerlich. Trotzdem spielten wir weiterhin guten Fußball und dominierten das Spiel. Es wurde hektischer, und die Zweikämpfe wurden intensiver. Dies gefiel dem gegnerischen Trainer nicht, was er mehrmals negativ gegenüber unserer Trainerbank betonte (es muss gesagt werden, dass es auf beiden Seiten intensiv zuging). In der 84. Minute gab es leider wieder ein Geschenk von uns. Oli wollte zu Patrick spielen, traf den Ball jedoch nicht richtig, und der Gegner kam erneut dazwischen. Der Nummer 19 des Gegners netzte zum 2:0 ein, was den gegnerischen Trainer dazu bewegte, unsportlich in Richtung unserer Gästebank zu jubeln – Respekt dafür. Trotzdem gaben wir nicht auf, und der aus der A-Jugend eingewechselte Erik verkürzte pünktlich zum Abpfiff auf 2:1.   Fazit: Die Wiedergutmachung ist gelungen, obwohl sich die Mannschaft leider nicht für ihre Leistung belohnen konnte. Gegen eine Mischung aus RBC3, RBC2 und RBC1 (#bestedritte😉) haben wir uns mehr als gut geschlagen.

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Sieg gegen Trachenberge

Diesen Sonntag waren die Jungs aus Trachenberge zu Gast. Keine leichte Aufgabe, denn bisher haben sie alle Spiele gewonnen. Wenn wir oben dranbleiben wollen, mussten die drei Punkte auf der Einheit bleiben. Nach gut 4 Minuten dann der Dämpfer. Trachenberge kommt aus halblinker Position zu einem eigentlich harmlosen Schuss, und es steht 0:1. So willst du kein Spiel starten. Trachenberge ging immer wieder auf lange und zweite Bälle. Das konnten wir mit der Zeit immer besser verteidigen. Wir fanden auch besser ins eigene Spiel, den Ball und den Gegner laufen lassen. Immer wieder gute Ballstafetten, aber der letzte Pass oder Abschluss wollte noch nicht gelingen. Nach einer halben Stunde erlöste Schnipps aus zentraler Position mit einem sehenswerten Linksschuss die Einheit und schob zum Ausgleich ein. Dieser Spielzug war überragend. Von hinten bis vorne in 4 Kontakten, alles direkt und über außen. So einfach ist Fußball. Das war auch der Halbzeitstand. Wir sammelten uns und sprachen wieder einige Dinge an. Über die Mitte muss es gehen, so viel Platz und Raum. Keine Minute gespielt, wieder ein eigentlich harmloser Ball, aber irgendwie wollte der Ball heute nicht so wie Tim, und es stand 1:2. Die Mannschaft zeigte aber Willen und wollte auch für Tim den Rückstand egalisieren. Das gelang uns mit einem Doppelschlag nach zwei guten Eckbällen. Erst Aui Lücke Füllwald, der bereits sein zweites Saisontor machte, und danach unser eiserner Italiener Frank Bonucci Ringel. Trachenberge konnte durch einen Freistoß und Kopfball ausgleichen. Da waren wir nicht gut sortiert. Ein erneuter Doppelschlag in der 75. und 79. Minute brachte dann die Entscheidung. Ben mit einem sehenswerten Freistoß und Franz, der einen Schnippslauf und energisches Nachsetzen vollendete. Am Ende geht der Sieg in Ordnung. Wir haben nicht viel zugelassen und trotzdem drei Gegentore bekommen. Aber lieber in einem Spiel dreimal danebengreifen als in drei hintereinander. Erwähnenswert ist auch, dass dies mit durchschnittlich 23 Jahren die jüngste Einheit-Mannschaft seit Jahren war. So viel Moral, Leidenschaft und Spielwitz. Das macht uns mächtig stolz!

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Niederlage gegen Radebeuel

Zum Abschluss des Spieltages reiste die Einheit zum Auswärtsspiel nach Radebeul. Eine junge Truppe, die jedes Jahr um den Aufstieg mitspielt. Dementsprechend haben wir die Jungs auch eingestellt. Keine fünf Minuten gespielt, schon lagen wir zurück. Es gab keine Kommunikation im Mittelfeld, der Ball sprang unglücklich zum Gegner, der den Ball sofort diagonal durchsteckte und der Stürmer lief allein auf unser Tor zu. Wir hatten immer wieder gute Ansätze, aber entweder war der erste Kontakt nicht gut oder wir waren im letzten Drittel zu ungenau. Somit konnte Radebeul unsere Chancen verteidigen. Wenn wir es schnell und einfach gespielt haben, kamen wir zu Chancen, aber auch hier wollten wir immer wieder etwas Schönes probieren, anstatt geradlinig auf das Tor zuzugehen und die Abschlüsse zu suchen. Das war auch der Unterschied in Halbzeit eins. Radebeul bestrafte unsere Fehler, und wir taten das nicht. Nach knapp einer halben Stunde erhöhte Radebeul auf 2:0. Wir sind im Aufbau und spielen nach vorne, der Ball wird nicht festgemacht, Radebeul schaltet sofort um, und es stand 2:0 für den Gastgeber. Wir mussten uns steigern und haben auch gut in die zweite Halbzeit gefunden. Das schnelle Tor wollte aber nicht fallen. Wir waren nicht so frisch im Kopf, wie wir es uns vorgenommen hatten. Immer wieder blieben wir nach Ballverlusten stehen. Es gab kein Team Pressing, um den Ball zurückzuerobern. Immer wieder der schöne und komplizierte Pass mit dem Außenrist oder direkt in die Tiefe, anstatt den Nebenmann mitzunehmen. Freistoß für Radebeul, und der segelte natürlich oben in den Winkel. Wir haben nicht aufgegeben, aber heute war auch nicht das Glück auf unserer Seite. Selbst aus drei Metern bekamen wir den Ball nicht über die Linie. Wir mussten den Gegner zu unserem Tor zwingen. Fazit: Radebeul war nicht viel besser, aber sie haben die Fehler konsequent bestraft. Das haben wir nicht getan, obwohl die Möglichkeiten da waren. Wenn wir nicht als Mannschaft verteidigen und angreifen, wird es ganz schwer. Einfaches Spiel, taktische Disziplin, Wille, Laufstärke und immer hinter den Ball kommen.

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